Sail away over the ocean – mit Deva und Miten

Me, SU
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23. April 2021

Untertitel: Eine Episode aus meinem „Business – Learning by doing Programm“. 😊

Nachdem ich die ersten Segelreisen veranstaltet hatte, tauchte die Idee in mir auf, dass es großartig wäre eine Musikwoche mit den beiden Meditationsfreunden und Musikern Deva und Miten auf einem Segelschiff anzubieten.  Natürlich inkl. Begegnungen mit Delfinen/Walen auf den Kanarischen Inseln. Ich kannte die beiden Weggefährten aus dem Ashram von unserem gemeinsamen Meister Osho in Poona/Indien und auch von einem Festival in Deutschland, zu dem ich sie ca. 1994 (?) einlud. Zu meiner großen Freude sagten Deva und Miten YES zum boat trip und im März 1998 fand die Reise statt.

Leider hatte ich nicht bedacht, dass es längere Zeit an Vorlauf braucht so ein großes Schiff – ein holländischer Dreimaster mit Platz für 18 Personen zzgl. Crew – voll zu buchen. Weiterhin hatte ich auch nicht auf dem Radar, dass nicht jeder die/der gerne singt und Deva und Miten mag, auch gerne für eine ganze Woche auf ein Schiff geht. Professionell geht anders 😉.
Heute angesichts ihrer weltweiten Bekanntheit unvorstellbar, aber damals war es so, dass ich diese Woche nicht voll buchen konnte…

Ich erinnere mich auch daran, dass ich ein bisschen an Opferitis humana* litt und dachte, die Agentur des Schiffes könnte mir gerne preislich ein wenig entgegenkommen. Aber Vertrag war Vertrag.
Heute ist es für mich vollkommen unemotional, dass ich damals 10.000 DM draufgelegt habe. Denn für mein Herz war es eine unbezahlbare Woche. Deva und Miten kamen mir auch entgegen. Damals wie auch heute sind sie Menschen, die unglaublich viel geben – und teilen. Außerdem habe ich es schon vielfach zurückbekommen.
Deva hat immer einen kostbaren Tipp/Connection parat. So ist sie „Schuld“, dass ich im Jahr 2000 auf den Bahamas mit den Delfinen geschwommen bin.

La Gomera

Deva und Miten kamen einige Tage eher auf die Insel, die wir zusammen erkundeten. Ich erinnere mich noch, wie sehr wir bei Dona Efigenias traditionellem Gomera Essen in Las Hayas in den Bergen gefroren haben und die nackten Füße unter Mitens Beinen gewärmt haben. Es dauerte nur 3h bis das Essen kam… The good (c)old days bei Efigenia.

Life changing News

Woran ich mich auch noch sehr gut erinnere ist, dass die Beiden Überbringer einer frohen Botschaft waren. Einmal kamen sie zurück aus dem Dorf in die Wohnung und erzählten mir, dass zwei Münchner die neuen Besitzer meines Lieblingsrestaurants in Vueltas, dem Hafenort des Valle Gran Rey, werden würden – es sollte nun vegetarisch werden. Was für eine geniale Nachricht! Ich hatte befürchtet, dass mit dem Besitzerwechsel sich auch mein Lieblingsrestaurant ändern würde.

Welch weitreichende Information das für mich werden sollte, wusste ich in dem Moment noch nicht. Die Auflösung des Rätsels lest Ihr im nächsten Blogbeitrag 😉…**

So much magnificance

Near the ocean… aber auch „on“ the ocean? Die Woche begann und ein Schiff schaukelt. Mal wiegt es sich sanft, in den nächtlichen Anker-Buchten liegt es auch manchmal sehr ruhig, tagsüber beim Unterwegssein schaukelt es auch. Ich bin ja selbst nicht immer stabil auf dem Meer, so wurde dem und der einen auch immer mal wieder etwas mulmig. Miten sollte sich auch als nicht soooooo seefest erweisen.

Yemaya Assessu

Dennoch hatten wir viel Spaß und meditative und magische Momente, sind ins tiefe Blau des Atlantiks abgetaucht. An die Begegnungen mit den Delfinen und Walen erinnere ich mich noch und auch an das sehr leckere Essen unserer Köchin Veet Maya aus Fuerteventura.

In seiner Musikrunde lud Miten jeden ein mit ihm oder auch allein zu singen, er spielte dazu auf der Gitarre. Wir sangen das Lied der Meeresgöttin Yemaya Assessu, welches auch auf Devas 1. Solo-CD „The essence“ zu finden ist.

Als ich an der Reihe war, versagte mir die Stimme und ich habe keinen Ton rausgebracht… zu angstbesetzt war das Thema „Vorsingen“ und meine Stimme zu erheben, nachdem ich mit 10 Jahren in der Schule „Im Frühtau zu Berge“ vorsingen sollte und eine 5 dafür bekam. Das Schlimmste war, dass der Junge in den ich verliebt war direkt in der 1. Reihe saß, während ich da vorne verloren und verlegen stand und „falsch“ sang…

Miten versuchte es noch mit „sing for Osho“ … ich habe keinen Ton rausbekommen. Eine unvergessliche Situation. Immer noch ein kleiner Kratzer im Herzen. Dabei singe ich sehr gerne – ich kann es immer noch nicht so gut. Es ist immer noch besser, wenn ich keine Mithörer habe 😉 – aber es gibt ja viele Möglichkeiten… unter der Dusche, im Auto, allein im Zimmer, mit Kopfhörern, jeden Samstag bei der wöchentlichen Meditation mit Deva und Miten.
Und wer weiß? There might be a second chance…

Jedenfalls gingen alle TeilnehmerInnen erfüllt von Bord – und vermutlich auch froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben… 😉
Für mich ist diese Woche nach wie vor eine schimmernde Perle in meinem Herzen.

 

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Hier und da traf ich Deva und Miten und war auch einmal kurze Zeit mit ihnen unterwegs „on tour“. Der Herzraum, den sie mit ihrer Musik kreieren, ist sehr berührend und verbindend. Sehnen wir uns nicht alle mehr nach „Connection“.

Die CD „The essence“ war der Beginn von einer beispiellosen Welle die Kraft der Mantras in die Herzen und das Bewusstsein vieler Menschen zu bringen – weltweit. In den sogenannten Mainstream. Seitdem touren die beiden mit dem Flötisten Manose um die Welt und kreieren auf ihren Konzerten einen für mich heiligen, meditativen Raum der Begegnung, Liebe und Verbundenheit. Manose Flötenspiel allein, ist nicht von dieser Welt…
Nicht entgehen lassen, falls Konzerte eines Tages wieder möglich sein sollten!

I need a beach

Ist ein Song von Miten – diesen haben die Soulmates gerade dauerhaft vor der Haustür. Während des weltweiten Lockdowns strandeten Deva und Miten in Costa Rica. Hier begannen sie 77 Tage während des anhaltenden Lockdowns auf den Kanälen der sozialen Medien jeden Abend Mantras zu singen, zu chanten und damit vielen Menschen durch die herausfordernde Zeit zu helfen und über den Globus hinweg miteinander zu verbinden. Ein meditatives Kraftfeld.

Die App 😊

Daraus ist die virtuelle weltweite Gayatri Sangha entstanden. Eine App (auch als Desktopversion verfügbar), die Menschen auf der ganzen Welt in dem herzerwärmenden Wohnzimmer dieser beiden licht- und liebevollen Menschen verbindet. Dieser gemütliche Gayatri Living und Community Room ist unabhängig von allen sozialen Medien, und bietet mit vielen wertvollen Inhalten von den leckersten Rezepten über persönliche Hangouts mit Deva und Miten, ihren seelenvollen Sounds und Liedern hin zu weisen Worten und praktischen Meditationstipps.
Eine unglaublich bereichernde, friedliche Wohlfühlzone in diesen bewegten und herausfordernden Zeiten.
Jeden dritten Samstag um 21.00h deutscher Zeit finden weiterhin Gayatri Mantra Chantings auf Facebook und Instagram statt.

Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Live Meeting mit den beiden Reisegefährten und bin sehr gespannt, wo und wann das sein wird! Und Miten würde jetzt sagen, put Reggae Musik on and dance when you walk.

 Deva und Miten sind ein Geschenk für diese Welt.

I just love you, Deva & Miten – thanks for being the way you are.

 

 

*Opferhaltung – ein von Veit Lindau geprägter Begriff (bedeutet die Umstände sind schuld, damit man nicht selbst die Verantwortung übernehmen muss)

** Hier die Auflösung: Einer der neuen Inhaber des Restaurants war Mana: Mein Prinz, Mann, Wegbegleiter, Freund, Partner, Lehrer – mein Lieblingsmensch, mit dem ich seit 22 Jahren mein Leben teile.

 

Fotocredits: Deva und Miten (Foto I), Satyam (Foto II und III)

 

Gayatri Mantra –

OM BHUR BHUVAH SWAH
TAT SAVITUR VARENYAM
BHARGO DEVASYA DHIMAHI
DHIYO YO NAH PRACHODAYAT

Throughout the experience of life „THAT“ essential nature illuminating existence is the Adorable ONE. May all beings perceive through subtle and meditative intellect the brilliance of enlightened awareness

 

 

Gayatri-App-Deva-Miten

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